Zurück zur Blog-Übersicht

Sind die Früchte der Kupfer-Felsenbirne essbar?

Anna von Hedgy Heckenpflanzen

Anna von Hedgy Heckenpflanzen

Ungefähr 2 Minuten Lesezeit

Die Kupfer-Felsenbirne hat nahezu rund ums Jahr etwas zu bieten: Mit ihren zahlreichen weißen Blüten ist sie im Frühjahr ein hübscher Blickfang in jedem (Vor-)Garten, im Herbst schmücken rot leuchtende Blätter den Strauch und dazwischen, im Sommer, lugen schwarz-blaue Früchte unwiderstehlich zwischen den grünen Blättern hervor. Doch ist es eine gute Idee, diese als kleinen Gartensnack zu genießen? In diesem Artikel beantworten wir diese Frage.

Kupfer-Felsenbirne Früchte

Steckbrief der Kupfer-Felsenbirne

Die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) hat als Strauch für Ihren Garten noch mehr zu bieten als Blüten, Früchte und bunte Blätter im Herbst. Deshalb folgt nun eine Kurzvorstellung der beliebten Pflanze: Der Strauch wächst blickdicht und bietet also einen guten Sichtschutz für Ihr Grundstück. Allerdings vor allem im Sommer, denn im Herbst wirft die Kupfer-Felsenbirne ihr Laub ab. Sie ist insgesamt sehr pflegeleicht, kann beispielsweise sowohl im Schatten, als auch im Halbschatten oder in der Sonne stehen. Auch der Bedarf an zusätzliche Wassergaben beschränken sich auf die Zeit direkt nach dem Pflanzen und besonders heiße Tage. Pro Jahr wächst die Kupfer-Felsenbirne etwa 20 bis 4 cm in die Höhe. Mindestens einen Rückschnitt pro Jahr sollten Sie also einplanen, ggf. noch einen zweiten.

Sind die Früchte der Kupfer-Felsenbirne essbar?

Wenden wir uns nun der Frage zu, ob man die Früchte der Kupfer-Felsenbirne essen kann. Obwohl sie klein und kugelrund sind, handelt es sich übrigens nicht um blau-schwarze Beeren, sondern um Apfelfrüchte mit einem richtigen Kerngehäuse. Und ja: die Frucht ist grundsätzlich essbar. Sie ist sogar sehr gesund, enthält eine große Portion Vitamin C und zahlreiche Mineralstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide und Ballaststoffe. Ihren Geschmack kann man als süß bezeichnen.

Sie können die essbare Frucht der Kupfer-Felsenbirne etwa im Juni ernten und gleich vom Strauch essen. Wie auch Brombeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren können Sie sie alternativ zu Marmelade, roter Grütze, Kuchen oder Saft weiterverarbeiten. In früheren Generationen war dieses Wissen schon bekannt und ein Grund dafür, die Kupfer-Felsenbirne zu pflanzen. In manchen Regionen war es sogar üblich, sie zu trocknen und wie Rosinen zu benutzen, beispielsweise in Rosinenstuten oder Apfelstrudel. Deshalb trägt die Kupfer-Felsenbirne auch den Spitznamen Rosinenbaum oder Korinthenbaum.

Weitere essbare Heckenpflanzen

Die Kupfer-Felsenbirne ist nicht die einzige Heckenpflanze mit essbaren Früchten. Vielleicht haben Sie ja auch welche in Ihrem Garten? Essbar sind beispielsweise die Früchte von Holunder, Kornelkirsche, Eingriffeligem Weißdorn, Schlehe, Aronia, der Wintergrünen Ölweide oder der Kartoffelrose. Viele davon stehen in Gärten und bleiben bisher ungenutzt bzw. dienen den Vögeln als Futter. Vielleicht haben Sie Lust, das in diesem Jahr zu ändern.

Die Kupferfelsenbirne im Sortiment von Hedgy Heckenpflanzen

In unserer Gärtnerei können Sie die Kupfer-Felsenbirne mit Wurzelballen in verschiedenen Größen kaufen: