Ein Wort vorab: Buche ist nicht gleich Buche
Wenn Sie eine Buchenhecke pflanzen möchten, ist Ihnen eventuell nicht bewusst, dass hierfür zwei verschiedene Sträucher in Frage kommen: die Rotbuche (Fagus sylvatica) - bzw. die Blutbuche (Fagus sylvatica Atropunicea) - oder die Hainbuche (Carpinus betulus). Beide Sträucher sind nicht miteinander verwandt, obwohl sie sich sehr ähnlich sehen. Egal für welche Buchenhecke Sie sich entscheiden, wir führen beide Pflanzen im Sortiment.
Zum Glück haben beide Sträucher ähnliche Eigenschaften, weswegen die Wahl zwischen Rotbuche und Hainbuche hauptsächlich eine Geschmackssache ist. Beide Sträucher sind nicht im strengen Sinne wintergrün, trotzdem bietet eine Buchenhecke auch im Winter Sichtschutz. Ihre Blätter färben sich im Herbst braun. Im Gegensatz zu anderen Heckenpflanzen wirft sie ihre Blätter jedoch nicht ab. Erst im Frühling machen die verdorrten Blätter neuen, jungen Trieben Platz.
Wann ist der ideale Zeitpunkt, um eine Buchenhecke zu pflanzen?
Gute Nachrichten: Sie können eine Buchenhecke fast das ganze Jahr über pflanzen – solange der Boden frostfrei ist. Hierbei ist entscheidend, in welcher Ausführung Sie die Sträucher bestellen:
Idealer Zeitpunkt: Buchenhecke zwischen Oktober und April pflanzen
Im Topf oder als Fertighecke können Buchen jederzeit gepflanzt werden, da die Wurzeln besonders geschützt sind. Die Fertighecke ist die ideale Lösung, wenn Sie jahreszeitenunabhängig schnell eine schöne, volle Buchenhecke pflanzen möchten. Die einzelnen Elemente sind einen Meter breit und von Anfang an schön voll. Mit der Zeit verwachsen die einzelnen Elemente miteinander und formen so eine blickdichte, volle Hecke.
Fazit: Die Frage ist nicht wann, sondern wie Sie Ihre Buchenhecke pflanzen möchten – schnell (Fertighecke) oder klassisch (einzelne Sträucher)?
Fehler vermeiden: So pflanzen Sie richtig
Wir haben ja bereits gelernt, dass man Heckenpflanzen nur in frostfreien Boden einpflanzen soll.Damit Ihre Buchenhecke optimal wächst, sollten Sie diese häufigen Fehler kennen:
Falscher Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen in der Buchenhecke
Der sogenannte Pflanzabstand richtet sich nach der Größe der Sträucher. Ist der Abstand zwischen den Pflanzen zu groß, dauert es sehr lange, bis die Buchenhecke dicht gewachsen ist. Ist der Abstand zu klein, behindern sich die Sträucher gegenseitig beim Wachsen: Sie konkurrieren um Nährstoffe im Boden. Außerdem erhöht ein zu geringer Abstand das Risiko für die Übertragung von Krankheiten, Pilzen und Schädlingen.
Gießen vergessen – besonders in den ersten Wochen!
Solange die Sträucher noch nicht angewachsen sind, haben die Wurzeln größere Schwierigkeiten, Wasser aufzunehmen. Leisten Sie den Sträuchern Hilfestellung: Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht (nicht nass!).
Gut zu wissen: Das Netz, das um den Wurzelballen der Pflanze sitzt, soll Wasser zwischen den Wurzeln festhalten. Daher sollten Sie den Wurzelballen samt Netz einpflanzen. Da das Netz aus kompostierbarem Material besteht, baut es sich mit der Zeit selbst ab.
Sträucher zu tief in die Erde gesetzt
Egal für welche Ausführung Sie sich entscheiden, die Wurzeln sollten nur wenige Zentimeter mit Erde bedeckt sein. Zu tief gepflanzte Sträucher haben häufig mit folgenden Problem zu kämpfen:
- Sauerstoff- und Nährstoffmangel
- Staunässe
- Rindenfäule
- Zu flache Wurzeln
Die Folge: Die Sträucher wachsen langsamer, werden nicht so stark, werden häufiger krank und können im schlimmsten Fall sogar ganz absterben.
Sträucher für Ihre Buchenhecke
Egal, ob Sie sich für eine Fertighecke oder für einzelne Sträucher entscheiden, eine unserer drei Sorten ist sicher die richtige Wahl. Noch mehr Pflanz- und Pflegetipps finden Sie auf den Produktseiten der jeweiligen Buche: